Lindau beschließt klimafreundliches Mobilitätskonzept

Der Stadtrat Lindau hat in seiner Sitzung am 21.6.2017 das Klimafreundliche Lindauer Mobilitätskonzept (KLiMo) einstimmig beschlossen.

R+T hat in den letzten zwei Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Lindau ein ganzheitliches Konzept erarbeitet, welches die umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität fördern soll. Hierbei wurden das gesamte Stadtgebiet, alle Verkehrsmittel, der Umsetzungsprozess sowie Aussagen zur CO2-Reduzierung einbezogen.

Das klimafreundliche Mobilitätskonzept sollte sozialverträglich sein und die verschiedensten Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigen. Eine Beteiligung der maßgeblichen Akteure sowie der Öffentlichkeit waren daher wichtige Bestandteile des Planungsprozesses.

[6/2017]

 

R+T ist Berater im Programm „südhessen effizient mobil“

R+T ist in der Programmrunde 2/2017 als Berater zum Mobilitätsmanagement für Unternehmen und Behörden für die Stadt Friedrichsdorf tätig.

Die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) bietet das Programm „südhessen effizient mobil“ seit 2016 im Programmbezirk Frankfurt am Main an. Hierbei wird auf die Erfahrungen der letzten Jahre im Beratungsprogramm des IHK Bezirkes Darmstadt aufgebaut. Das Programm wird gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) umgesetzt. Es wird hierbei mit der Stadt Frankfurt am Main, Verkehrsorganisationen, Kommunen, Verbänden und Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt kooperiert.

Das Programm unterstützt Arbeitgeber bei der Entwicklung und Umsetzung eines individuell zugeschnittenen Mobilitätskonzeptes durch fundierte Analysen, individuelle Coachings und themenspezifische Workshops. Die Mobilitätskonzepte enthalten Maßnahmen, wie zum Beispiel Jobtickets, Nutzung von Fahrgemeinschaftsbörsen, Anpassung von Schichtzeiten an ÖPNV-Fahrpläne, Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur und Strategien zur Mitarbeitermotivation. Ziel ist eine effiziente, umwelt- und sozialverträgliche Mobilität in der Region zu fördern.

https://www.ivm-rheinmain.de/kommunaler-service/betriebliches-mobilitaetsmanagement/effizient-mobil/

[4/2017]

Machbarkeitsstudie Radschnellweg Region Rhein-Neckar einstimmig beschlossen

Die Metropolregion Rhein-Neckar möchte den Radverkehr weiter stärken und plant für dieses Ziel einen Radschnellweg entlang des Korridors von Heidelberg über Mannheim und Ludwigshafen bis nach Schifferstadt.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersuchte R+T hierfür unterschiedliche Trassenvarianten innerhalb eines räumlichen Korridors hinsichtlich der grundsätzlichen Realisierbarkeit einer solchen Radschnellverbindung sowie dessen Potenzial an zukünftigen Nutzern. Auf Grundlage des Arbeitspapiers der FGSV „Einsatz und Gestaltung von Radschnellverbindungen“ wurden Qualitätsmerkmale und Anforderungen für eine Radschnellverbindung in der Metropolregion definiert.

Als weitere Inhalte der Machbarkeitsstudie wurden für die Vorzugstrasse ein detaillierter Maßnahmenplan erstellt, Lösungsansätze an Konfliktstellen, Knotenpunkten und Streckenabschnitten erarbeitet und die Kosten für eine Umsetzung geschätzt.

Die Machbarkeitsstudie wurde im Planungsauschuss der Metropolregion am 29.03.2017 einstimmig beschlossen. Jetzt folgen weitere Umsetzungsziele.

[04/2017]

Deutscher Städtebaupreis 2016 – Belobigung für das Freiraumkonzept Hallschlag in Stuttgart

Zur Förderung einer zukunftsweisenden Planungs- und Stadtbaukultur haben die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und die Wüstenrot Stiftung am 15.09.2016 den Deutschen Städtebaupreis 2016 verliehen. Das Projekt „Freiraumkonzept Hallschlag – Straßen, Wege und Plätze“ in Stuttgart hat dabei eine Belobigung erhalten.


Die Laudatio beschreibt das Projekt wie folgt:
Hinter dem „Freiraumkonzept Hallschlag“ verbirgt sich ein umfangreiches Sanierungsprojekt für einen kompletten Stadtteil von Bad Cannstatt. Seit 2007 wird der lange als sozialer Brennpunkt stigmatisierte Hallschlag im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ umgestaltet. Ziel ist die Verbesserung der Wohnbedingungen und Infrastruktur dieses vernachlässigten Quartiers … [Dabei] wurden Plätze und Straßen im Wohngebiet saniert sowie verschiedene verkehrsberuhigte Bereiche geschaffen. Besonders beispielhaft an diesem Projekt der Stadterneuerung ist die aktive Einbindung der Bürgerschaft. Alle Bewohnergruppen wurden durch einen offenen Dialog, große gemeinsame Planungsworkshops und viele andere Aktivitäten an der Gestaltung der Pläne beteiligt.


R+T hat dabei das Verkehrskonzept und die Gestaltung der Verkehrsanlagen entwickelt.

Anbei das pdf-Dokument der Belobigung.

[12/2016]

Lindau beschließt zweiten Nahverkehrsplan

Der Stadtrat Lindau hat in seiner Sitzung am 26.10.2016 den zweiten Nahverkehrsplan (NVP) einstimmig beschlossen.

Der zweite Nahverkehrsplan der Stadt Lindau wurde entsprechend des Leitfadens zur Nahverkehrsplanung in Bayern aufgestellt.

In einer internen Arbeitsgruppe arbeiteten Vertreter aus der Stadtverwaltung, der SVL (Stadtverkehrs Lindau GmbH) und des Landkreises Lindau mit. Die Bürger, die Interessenvertreter sowie der zuständige Ausschuss des Stadtrats hatten Gelegenheit, im Rahmen dreier Sitzungen des Nahverkehrsforums den Projektprozess zu begleiten.

Für die Analyse des bestehenden ÖPNV-Angebotes wurde das im Rahmen des KLiMo erstellte Verkehrsmodell um die ÖPNV-Nachfrage erweitert und geeicht. Hierzu konnte teilweise auf bereits vorhandene Daten zurückgegriffen werden. Darüber hinaus wurden weitergehende Bestandsaufnahmen und eine Fahrgastbefragung durchgeführt. Die Fahrgastbefragung gab insbesondere Aufschluss über die Umsteigebeziehungen am Zentralen Umsteigepunkt ZUP.

[10/2016]

Schülerradroutennetz Kreis Offenbach und Landkreis Darmstadt-Dieburg jetzt online

Die Regionalgesellschaft Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (IVM) baut als Teilprojekt des regionalen schulischen Mobilitätsmanagements seit einigen Jahren sukzessive einen Schülerradroutenplaner auf. Dieser wird im Rahmen des nationalen Radverkehrsplans des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

Ziel ist es, den Anteil der SchülerInnen, die mit dem Rad zur Schule fahren, zu erhöhen. Zudem sollen die SchülerInnen generell für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel interessiert und zu mehr Bewegung und einem gesünderen Lebensstil, auch in der Freizeit, angeregt werden.

Die Schülerradrouten sind über einen kostenfreien Radroutenplaner im Internet oder mittels einer App für Smartphones abrufbar. Neben den Schülerradrouten werden auch das im Radroutenplaner Hessen vorhandene Radroutennetz sowie das allgemeine Straßen- und Wegenetz für die Routenplanung genutzt. Die Nutzung der Strecken des Schülerradroutennetzes hat beim Routing allerdings oberste Priorität.

R+T hat zusammen mit dem Büro VERKEHRSLÖSUNGEN aus Darmstadt das Schülerradroutennetz für den Kreis Offenbach und den Landkreis Darmstadt-Dieburg erstellt. In mehreren Schritten wurden unter Beteiligung aller wichtigen Akteure (Schulen, Polizei, ADFC, Gemeinden,…) Schülerradrouten erarbeitet. Dabei wurden verkehrsplanerische Kriterien und die Anforderungen der SchülerInnen an ihren Schulweg abgewägt.

Die Schülerradrouten im Kreis Offenbach und im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind nun als Beta-Version online nutzbar unter: http://www.radroutenplaner.hessen.de/rph_schulen_01.asp

[09/2015]

R+T setzt Videotechnik für Verkehrserhebungen ein

Seit Sommer 2014 setzt  R+T Videotechnik für Verkehrserhebungen ein (Scout System von miovision). Vorteile liegen in der hohen Zuverlässigkeit der Ergebnisse, der jederzeitigen Nachprüfbarkeit der Daten sowie in ergänzenden Informationen zum Verkehrsablauf und zur Verkehrssicherheit. Darüber hinaus sind videobasierte Verkehrserhebungen oft kostengünstiger als Zählungen mit Personal. Der Datenschutz ist dabei weiterhin gewährleistet.

Mit der Videotechnik sind folgende Verkehrserhebungen möglich: Querschnittszählungen (auch mehrstreifiger Straßen und im Stop-and-Go-Verkehr), Knotenpunktzählungen, Erfassung von Fußgänger- und Radfahrerquerungen, Beobachtungen zum Verkehrsablauf (Rückstaulängen, Verkehrsstörungen, Zeitlückenverteilungen ...) und zur Verkehrssicherheit (Verkehrskonflikte, Regelverstöße ...).

[07/2015]

Mikrosimulation für den Ausbau der A 643 / Schiersteiner Brücke

Die A 643, die die A 60 mit der A 66 verbindet und den Rhein zwischen Mainz und Wiesbaden quert, weist häufig Verkehrsstaus auf und soll deshalb ausgebaut werden. Bundesweite Aufmerksamkeit erfuhr dieses Projekt durch die Absenkung eines Brückenpfeilers an der Vorlandbrücke der Schiersteiner Brücke, wodurch eine Vollsperrung der stark belasteten A 643 notwendig wurde.

Bereits 2013 hat R+T im Auftrag des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz verschiedene Ausbauzustände der A 643 mit Hilfe einer Mikrosimulation untersucht. Dabei wurde zunächst der Bestand untersucht, um die Schwachstellen im Verkehrsablauf aufzuzeigen. Im Vordergrund der Untersuchung künftiger Ausbauzustände stand der Übergang von einer sechsstreifigen Schiersteiner Brücke auf eine vierstreifige Vorlandbrücke.

Derzeit wird der Verkehr für verschiedene Ausbauzustände während der Bauzeit simuliert, bei denen die Querschnittsbreite auf den Brücken und im Übergang zwischen den Brücken stark reduziert werden muss. Die Verflechtungsvorgänge an den teilweise geänderten Anschlussstellen sowie am Schiersteiner Kreuz sind ebenfalls Bestandteil der Untersuchung.

[07/2015]

"Opel-Kreisel" in Kaiserslautern signalisiert

Im August 2015 eröffnet in Kaiserslautern ein neues IKEA-Einrichtungshaus. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens war die verkehrliche Machbarkeit nachzuweisen.

R+T hat hierfür die Verkehrsprognose erstellt, die verkehrstechnischen Untersuchungen mit Hilfe eines Simulationsmodells durchgeführt, Verbesserungsvorschläge entwickelt und bewertet und die Umbaumaßnahmen konzipiert.

Es zeigte sich, dass der 2-streifige "Opel-Kreisel" in seiner bisherigen Form die zusätzlichen Verkehrsbelastungen nicht verkraftet. Durch eine Signalisierung in Verbindung mit kleineren Ausbaumaßnahmen kann der Kreisel jedoch ausreichend leistungsfähig gemacht werden. Die Signalisierung ist vergleichsweise kostengünstig und erhöht auch die Verkehrssicherheit. Im Zuge der Umgestaltung konnte am Opel-Kreisel erstmals eine Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr geschaffen und eine Lücke im überregionalen Barbarossa-Radweg geschlossen werden.

[05/2015]

Stadtmitte Kaiserslautern wird erneuert

Im März 2015 hat in der Stadtmitte Kaiserslautern das neue Einkaufszentrum „K in Lautern“ eröffnet. Es grenzt direkt an die Fußgängerzone an. Das Grundstück war bisher auf beiden Seiten von hochbelasteten Straßen im Einrichtungsverkehr umgeben. Um diese Insellage aufzuheben, wurde der Kfz-Verkehr auf der Nordseite im Gegenverkehr gebündelt. Auf der Südseite konnte ein Aufenthaltsbereich mit einer „Umweltspur“ für den Fuß-, Rad- und Öffentlichen Verkehr geschaffen werden. Die Barriere zwischen dem Einkaufszentrum und der Fußgängerzone ist beseitigt. Die Umwandlung der autogerechten Innenstadt in eine attraktive Stadtmitte soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.

R+T konnte mit Hilfe eines Verkehrsmodells zeigen, dass durch die Aufhebung des Einbahnstraßenrings der Kfz-Verkehr im Stadtzentrum von 40.000 auf 25.000 Kfz/Tag reduziert wird, indem Umwege entfallen. Die Orientierung wird wesentlich erleichtert. R+T hat die neuen Straßenräume entworfen und die verkehrstechnische Machbarkeit durch ein mikroskopisches Simulationsmodell nachgewiesen. 

Weitere Informationen finden Sie in der Bauwelt 24.14 („Vom Umbau autogerechter Städte – ein Beitrag zur Baukultur“; siehe unten) und auf der Homepage der Stadt Kaiserslautern unter diesem Link.

[05/2015]

1. Preis im Gutachterverfahren „Perspektive Ost | Bamberger Konversionen“

Die UNESCO-Welterbestadt Bamberg hat die große Chance, mit der Konversion der ehem. US-Liegenschaften den Bamberger Osten neu zu gestalten. Das 150 ha große Herzstück der Konversionsflächen soll in den kommenden Jahren mit attraktiven Angeboten für Wohnen (ca. 5.000 neue Einwohner), Arbeiten und Freizeit städtebaulich entwickelt werden.

Besondere Herausforderungen liegen in einer gelungenen Einbindung in die umgebende Bebauung und Landschaft, einer guten städtebaulichen Integration des Berliner Rings, der das Kasernenareal heute planfrei durchschneidet, einer hohen Lebens- und Aufenthaltsqualität, einer zukunftsweisenden Energieversorgung und Mobilität sowie einer stufenweise und flexiblen Entwicklung des Areals.

Um qualitativ hochwertige Lösungen zu finden, führte die Stadt Ende 2014 / Anfang 2015 ein dialogorientiertes Gutachterverfahren mit 6 Planungsteams durch. Dabei erzielte das Team pesch partner architekten stadtplaner, lohrer.hochrein.landschaftsarchitekten und R+T Verkehrsplanung den 1. Preis.

Einen Artikel des Fränkischen Tags vom 12.02.2015 können Sie hier ansehen.

[03/2015]

Pforzheim gestaltet Zerrennerstraße zum Stadtboulevard um

Die Stadt Pforzheim beabsichtigt, die vom Kfz-Verkehr dominierte Zerrennerstraße, die heute die Innenstadt durchschneidet, zu einem Stadtboulevard umzugestalten. Hierfür sollen die Kfz-Verkehrsflächen stark reduziert, großzügige Fuß- und Radverkehrsflächen geschaffen und die Gestaltungsqualität deutlich verbessert werden. Die Trennwirkung der Straße wird dadurch erheblich gemindert, Fuß-, Rad und Öffentlicher Verkehr werden gefördert und ein Straßenraum hoher Aufenthaltsqualität entsteht. Sofortmaßnahmen wurden im Herbst 2014 bereits umgesetzt.

R+T ermittelte mit Hilfe eines Verkehrsmodells die zu erwartenden Verkehrsverlagerungen ins umgebende Straßennetz. Die verkehrstechnische Machbarkeit wurde durch ein mikroskopisches Simulationsmodell nachgewiesen. Optimierungen am Innenstadtring wurden entwickelt. Anschließend hat R+T die Vorplanung zur Umgestaltung der ca. 700m langen Zerrennerstraße und die Entwurfsplanung für die Sofortmaßnahmen erstellt. Für die Öffentlichkeitsarbeit wurde die Gestaltung des Straßenraums mit den Sofortmaßnahmen in Zusammenarbeit mit pixellab.GmbH fotorealistisch visualisiert.

Die Informationsbroschüre der Stadt zu den Sofortmaßnahmen können Sie hier herunterladen.

[03/2015]

Rhein-Neckar-Kreis fördert Radverkehr für Klimaschutz

Im Rahmen eines Klimaschutzkonzeptes plant der Rhein-Neckar-Kreis für den gesamten Landkreis ein Netz aus direkten und hochwertigen Radver­kehrsverbindungen. Das Konzept soll den klimaneutralen Radverkehr stärken. Schwerpunkt ist der Alltagsverkehr. Auch die kreisfreien Städte Mannheim und Heidelberg sind in die Netzkonzeption einbezogen.

Durch die Beteiligung aller maßgeblichen Akteure wird sichergestellt, dass die vielfältigen Ortskenntnisse und Bedürfnisse der Betroffenen berücksich­tigt werden. Das Radverkehrskonzept wird außerdem eng mit den Planun­gen des Landes Baden-Württemberg für ein landesweites RadNETZ abge­stimmt.

Insgesamt wird das Radroutennetz im Rhein-Neckar-Kreis ca. 1.000 km umfassen und die Anschlüsse an die umliegenden Landkreise und Bundes­länder sicherstellen. Die Umsetzung einzelner Maßnahmen wird bereits an­gestoßen. Der überwiegende Teil der Arbeiten ist in den folgenden Jahren vorgesehen. Der Erfolg des Konzeptes soll durch ein regelmäßiges Monitoring überprüft werden.

R+T erstellt das Radverkehrskonzept Rhein-Neckar-Kreis zusammen mit dem Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung, IFEU GmbH, das die CO2-Einsparungen ermittelt.

[09/2014]

Vom Umbau autogerechter Städte – ein Beitrag zur Baukultur

Prof. Dr. Hartmut Topp (topp.plan) und Dr. Ralf Huber-Erler (R+T) zeigen in ihrem Artikel „Ein ungeliebtes Erbe“ (Zeitschrift „Bauwelt“ 24.14) gelungene Beispiele für die Reparatur autogerechter Straßenräume in Ulm, Ludwigshafen, Pforzheim und Kaiserslautern. Dabei geht es um die Rückgewinnung von Kfz-Verkehrsflächen für andere Verkehrsteilnehmer und für Straßenrandnutzungen, ein verträgliches Miteinander der Verkehrsarten, die städtebauliche Integration und anspruchsvolle Gestaltung der Verkehrsanlagen und einen sensiblen Umgang mit dem historischen Stadtgrundriss. In Pforzheim soll hierfür sogar eine Straße komplett zurückgebaut werden. R+T und topp.plan haben die Projekte teilweise angestoßen und geplant. Sie wollen damit einen Beitrag zur städtebaulichen Bemessung und zur Förderung der Baukultur in Deutschland leisten.

Den Artikel können Sie hier herunterladen und lesen.

[09/2014]

Handbuch „Förderung des Rad- und Fußverkehrs“ veröffentlicht

Die ivm (Integrierte Verkehrs- und Mobilitätsmanagement GmbH Region Frankfurt RheinMain) hat 2014 ihr Handbuch für die kommunale Praxis Nr. 3 zur „Förderung des Rad- und Fußverkehrs“ herausgegeben. Damit sollen Handlungs- und Gestaltungsspielräume aufgezeigt und durch die Darstellung von Best-Practise-Beispielen kreative, kosteneffiziente  Lösungen gefördert werden. Behandelt werden die The¬men „Sicheres Queren“, „Räume gerecht aufteilen“, „Tempo runter“, „Räume aufwerten“, „Räume für alle“, „kurzfristig handeln“ und „Öffentlichkeitsarbeit“. R+T hat das Handbuch inhaltlich entwickelt.

Das Handbuch kann vom der ivm bezogen werden.

[09/2014]

Konstanz wertet den Altstadtring auf und rückt näher an den See

Die Stadt Konstanz will die Verkehrsführung auf dem Altstadtring neu ordnen. Verkehrspolitisches Ziel ist es, die Belastungen und Trennwirkungen durch den Kfz-Verkehr zu reduzieren und dadurch wesentliche städtebauliche Verbesserungen zu erzielen.

R+T hat hierfür 2 Planfälle hinsichtlich ihrer Wirkungen auf den Fuß-, Rad-, Bus- und Kfz-Verkehr, den Städtebau und die Lärmbelastungen untersucht. Das „O-Konzept“ besteht aus verschiedenen Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsqualität im Fuß-, Rad- und Busverkehr. Das „C-Konzept“ geht darüber hinaus und sieht eine Sperrung des Bahnhofsbereichs für den allgemeinen Kfz-Verkehr vor.

Mit beiden Planfällen können spürbare Aufwertungen der Straßenräume erreicht werden. Beide Planfälle sind verkehrs- und entwurfstechnisch machbar. Nur mit dem C-Konzept ist es jedoch möglich, die weitgehend autofreie Altstadt bis zum Seeufer auszudehnen. Dadurch können vor allem die Verkehrsqualität und -sicherheit im Fußverkehr rund um Fischmarkt, Bahnhofplatz und Bodanstraße verbessert werden. Mehrbelastungen, die sich im C-Konzept an anderer Stelle des Altstadtrings ergeben, lassen sich mit weitergehenden Maßnahmen zur Entlastung der gesamten Altstadt kompensieren.

[09/2014]